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 Neuregelung AU - Änderungen im Kraftfahrzeugsteuergesetz - Ökokraftstoff E10

Änderungen bei der Hauptuntersuchung

Die 47. Änderungsverordnung der StVZO tritt nicht wie geplant zum 1.April 2012 ,
sondern frühestens zum 1.Juli 2012 in Kraft.

Die HU Neuerungen sind z.B. eine Probefahrt mit mindestens acht Stundenkilometer vor der Prüfung,
der Wegfall der Rückdatierung der Plaketten und ein einheitlich detaillierter Prüfbericht.

Neue Regelung bei der Abgasuntersuchung ab 2010 

Für Sie ändert sich bei uns nichts !

Nach wie vor müssen wir vor der Hauptuntersuchung die Abgasuntersuchung durchführen wie seit 2007.
Lediglich abweichende Termine über einen Monat hinaus sind nicht mehr möglich.

Daher gibt es seit Januar 2010 nur noch eine Plakette für HU und AU geben.

 

 

 

 

wichtige Informationen
zur E10 Verträglichkeit
von Kraftfahrzeugen

zum Downloaden

Öko-Kraftstoff E10

Deutlicher Mehrverbrauch ?

Der neue Bio-Kraftstoff E10 sollte eigentlich die Umweltbilanz beim Autofahren
verbessern. Doch der größere Ethanol-Anteil lässt den Verbrauch steigen. Wie die
Zeitschrift „Auto Bild“ in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, kann der Kraftstoffverbrauch
beim „Öko“- Kraftstoff E10 bis zu fünf Prozent höher liegen als mit dem herkömmlichen
Supersprit E5. Damit wäre der beabsichtigte positive Effekt auf die CO2-Bilanz
weitgehend verpufft.
Bei einem Test mit einem VW Golf wurde der Mehrverbrauch bei drei Fahrten gemessen.
Der 1,4-Liter TSI (90 kW/122 PS) benötigt in der Stadt mit normalen Super 6,3 Liter, mit
E10 Kraftstoff sind es 0,3 Liter mehr. Auch bei einer Konstantfahrt mit 140 km/h liegt der
Verbrauch um 0,3 Liter höher. Bei Vollgas steigert sich der Mehrverbrauch um 1,2 Liter
auf 100 Kilometer. Auch bei den Betriebskosten wird es teurer: Nach Berechnungen der
Auto Bild steigen bei einer Fahrleistung von 20.000 Kilometern im Jahr die Kosten für den
Golf um 176 Euro. Der Verbrauch erhöht sich, weil Bioethanol nur zwei Drittel des
Energiegehaltes von normalem Benzin hat.
E10 wird zum Teil aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen und soll nach dem Willen
der Bundesregierung die CO2-Bilanz des Straßenverkehrs verbessern. Der neue Kraftstoff
wird mit dem E10-Kürzel gekennzeichnet und vorerst zusätzlich zu den bekannten Super-
Varianten angeboten. Rund 90 Prozent der zugelassenen Fahrzeuge mit Ottomotoren
vertragen diesen neuen Sprit. Bei den restlichen zehn Prozent ist allerdings Vorsicht
geboten: Denn bei einer Fehlbetankung kann es zu kostspieligen Motorschäden kommen.
Autofahrer, die unsicher sind, ob ihr Fahrzeug E 10 verträgt, sollten dies vor dem Tanken
besser beim Hersteller erfragen.

Quelle: KFZ-Betrieb

Super-E10 sorgt weiter für Verunsicherung
Auto Bild“ entfacht Streit um Verbrauchswerte
Die Einführung des Super-E10 sorgt derzeit an den Tankstellen wie in den Kfz-Betrieben für Gesprächsbedarf.
Der neue Kraftstoff Super E10, der seinen Namen dem auf zehn Prozent erhöhten Anteil an Bio-Ethanol verdankt, sorgt für Unruhe an den Zapfsäulen und in den Werkstätten.
Während die Verbraucher weiterhin großen Erklärungs- und Aufklärungsbedarf haben, sind die Mineralölkonzerne bereits dabei, das bisherige Benzin mit fünf Prozent Ethanolanteil aus dem Verkehr zu ziehen.
Nach Marktführer Aral sowie anderen Anbietern hat auch der Branchenzweite Shell mit dem Verkauf von E10 begonnen. Ausgehend von Bayern und Baden-Württemberg strebt Shell nach eigenen Angaben die schnelle Belieferung seiner 2.200 Stationen während des ersten Quartals an.
Das bisherige Superbenzin mit 5 Prozent Ethanol (E5) und 95 Oktan werde im Gegenzug in den nächsten Wochen komplett vom Markt verschwinden. Millionen Autofahrer, deren Fahrzeuge kein E10-Benzin vertragen, müssen dann auf höherwertiges Benzin mit 98 Oktan umsteigen (Super Plus) und je nach Anbieter fünf bis acht Cent je Liter mehr bezahlen.

Bioethanol-Verband weist Verbrauchsvorwürfe zurück
Für Verärgerung sorgt in diesem Zusammenhang die Behauptung, der E10-Kraftstoff würde zu einem Mehrverbrauch und damit letztlich zu versteckten Kostensteigerungen führen. Zu diesem Ergebnis war „Auto Bild“ in einem Flottenversuch gekommen. Gegen diesen Befund wehrt sich jetzt allerdings der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e.V“ in einer Mitteilung vom Montag.
„Aus technischen Gründen können diese Verbrauchsunterschiede jedoch nicht durch die Verwendung von E10 verursacht worden sein. Ein Mehrverbrauch von fünf Prozent gegenüber Super ist durch den niedrigeren Energiegehalt von E10 nicht erklärbar“, nimmt die Erklärung Bezug auf die Ergebnisse von „Auto Bild“. Zwar habe der E10- Kraftstoff einen niedrigeren Energiegehalt als herkömmliches Benzin. Er könne aber maximal 1,9 Prozent Mehrverbrauch erklären.

Seite 2: Hersteller und Autohäuser müssen helfen
Wirklich problematisch am E10-Kraftstoff ist allerdings die Tatsache, dass ihn etwa jeder zehnte Pkw mit Ottomotor nicht verträgt. „Bio-Ethanol hat eine korrosive Wirkung. Es greift Komponenten an, mit denen der Kraftstoff in Berührung kommt: vom Einfüllstützen bis zur Einspritzdüse“, erläuterte Neofitos Arathymos, Leiter des ZDK-Referats Technik,
im Gespräch mit »kfz-betrieb ONLINE«. Deshalb ist es entscheidend, dass sich die Autofahrer über die Verträglichkeit informieren oder von ihren Werkstätten informiert werden.

Aufklärung durch Autohäuser und Werkstätten
Die Mineralölwirtschaft wiederum beklagt, dass sie unverschuldet in die Kritik der Verbraucher gerät, obwohl die E10-Einführung eine politische Entscheidung war. „Wir stellen leider fest, dass die Verbraucher weder vom Gesetzgeber noch von der Automobilindustrie ausreichend über die Verträglichkeit des neuen Kraftstoffs für ihr Auto aufgeklärt wurden“, klagt etwa Aral-Chef Stefan Brok. Eine rechtlich verbindliche Beratung für die Autofahrer müsse die Automobilwirtschaft leisten.
Welche Modelle nun E10 vertragen, ist eine Wissenschaft für sich. Die Deutschen Automobil Treuhand (DAT) hat die Erkenntnisse in einer Liste zusammengetragen, die auch Kontaktadressen bei den Herstellern und Importeuren nennt. Weitere Informationen gibt eine Broschüre des ZDK, die für Mitglieder über die internen Seiten abzurufen sind.

Super Plus wird Schutzsorte
Gesetzlich ist sichergestellt, dass es dauerhaft Benzin geben wird, mit dem E10-kritische Fahrzeuge betankt werden können: Die Mineralölkonzerne sind gesetzlich verpflichtet, eine „Schutzsorte“ mit maximal fünf Prozent Ethanol (E5) an jeder Tankstelle anbieten. Nicht im Gesetz steht allerdings, dass es sich um Kraftstoff mit 95 Oktan handeln muss.
Die Mineralölwirtschaft verweist entsprechend auf die zu erwartende sinkende Nachfrage, für die es sich nicht lohne, Kapazitäten und Logistik bereitzuhalten. Somit hätten die Tankstellen keine andere Wahl, als ihr sowieso weiterhin vertriebenes Benzin mit 98 Oktan (Super Plus) als Schutzsorte anzubieten. „Das entspricht in vollem Umfang den gesetzlichen Regelungen“, heißt es dazu vom Mineralölwirtschaftsverband.
Andreas Grimm/dpa

Quelle: KFZ-Betrieb

 

 

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